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12 Smartphone-Bezahl-Apps im c’t-Test
Schnell mal mit dem Handy zahlen

Hannover, 20. Juli 2018 – Das Portemonnaie kann man inzwischen getrost zu Hause lassen, denn Mobile Payment ist alltagstauglich geworden. Kontaktlos mit dem Handy bezahlen funktioniert inzwischen fast überall, wo auch Bankkarten angenommen werden. Das bringt aber auch eine Schwemme von Bezahl-Apps mit sich. Das Computermagazin c’t hat für das aktuelle Heft 16/18 zwölf Apps auf Sicherheit sowie Bequemlichkeit getestet und festgestellt, dass es noch Raum für Verbesserungen gibt.

Bei Mobile Payment macht das Handy technisch nichts anderes als die schon seit Jahren etablierten Kredit- und Girokarten. Der Kontaktlos-Standard dafür basiert auf gängiger NFC-Technik. „Zum Bezahlen hinterlegt man die Kartendaten in einer App“, erklärt c’t-Redakteur Jan-Keno Janssen. Im Test klappte das Bezahlen bei allen Kandidaten problemlos, größere Unterschiede spürte Janssen allerdings beim Komfort: „Am bequemsten fanden wir die Apps von Sparkasse, Apple und Google."

Beim Bezahlen mit dem Smartphone haben viele Nutzer Angst vor Hackern und um ihre Daten. Doch in der Praxis erwiesen sich die Apps als mindestens genauso sicher wie Bankkarten mit NFC-Chips, beruhigt Janssen: „Handys mit Mobile-Payment-Funktion sind vor Phishing gut geschützt, da bei Android-Smartphones zumindest der Bildschirm aktiv sein muss, damit der NFC-Chip überhaupt mit Strom versorgt wird. iPhones fragen vor der Zahlung grundsätzlich Fingerabdruck, PIN oder FaceID ab.“

Auch in Sachen Datenschutz hat Mobile Payment Vorteile gegenüber der Kartenzahlung. So wird die hinterlegte Kartennummer vor dem Zahlungsdienstleister verborgen. Wenn man nicht die App der eigenen Bank nutzt, sondern einen Drittanbieter wie Google Pay, sieht der zwar, wie viel man in welchem Geschäft ausgegeben hat, aber nicht, was gekauft wurde.

„Insgesamt fanden wir das Bezahlen mit dem Handy schneller und angenehmer als das Hantieren mit Kleingeld“, so Janssens Fazit. „Doch damit sich mobiles Bezahlen auf breiter Front durchsetzt, müssen die Apps noch einen spürbaren Mehrwert bieten, beispielsweise Rabatte oder digitale Kassenzettel, mit denen man umtauschen kann.“ Letzteres beherrschen bislang nur Apps von Supermärkten.

Hinweis für Redaktionen: Gerne stellen wir Ihnen die Titelstrecke zur Rezension kostenfrei zur Verfügung.