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Kostenlose Software-Pakete für den Raspi
44 Pi-Betriebssysteme für jeden Zweck

Hannover, 11. Oktober 2018 – Für den kleinen Scheck­karten-Computer Raspberry Pi gibt es erheblich mehr kosten­lose Betriebssysteme als für einen PC. Manche Software-Pakete sind echte Allroundtalente für Office und Desktop, manche sind so speziell, dass sie sich nur als Medienzuspieler oder als Firewall nutzen lassen. Welche Distributionen es im Einzelnen gibt und wel­che auf welcher Raspberry-Version laufen, zeigt das aktue­lle Make-Magazin 5/18 in einer mehrseitigen Übersicht.

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44 Betriebssysteme für den Raspi Bild: Make
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Die Gratis-Systeme, die es fix und fertig zum Download gibt, enthalten nicht nur das eigentliche Betriebssystem – meist auf Linux-Basis –, sondern oft auch ein großes Softwarepaket, bestehend unter anderem aus passenden Büro-, Grafik-, Multimedia- und Netzwerkprogrammen. Bei einigen besonders schlank gehaltenen Distributionen können diese Anwendungen später bei Bedarf nachträglich installiert werden.

Wichtig zu wissen: Da das Betriebssystem den kompletten PC steuern und überwachen muss, ist es sehr von der jeweiligen Hardware, speziell dem im Computer verbauten Haupt- und Grafik-Prozessor und sonstigen Bausteinen abhängig. Daher braucht man für den kleinen Raspberry spezielle Distributionen.
„Uns hat die Vielfalt der Angebote überrascht. Da gibt es zum Beispiel die Distributionen LibreElec und OpenElec, mit denen der Raspberry aus jedem TV-Gerät ein Smart-TV macht. Der Multimediaplayer Volumio eignet sich als Musik-Zuspieler und OpenMedia Vault macht aus dem Raspi ein NAS, also im Prinzip eine Netzwerk-Festplatte“, erklärt Heinz Behling, Redakteur vom Make-Magazin. Auch für die Themen Netzwerk-Sicherheit, Steuerung von 3D-Druckern, Smart Home, Programmieren für Kinder oder Retrospiele gibt es die passenden Software-Pakete.

„Wenn man überlegt, dass der Raspi nur 35 Euro kostet, ergibt sich in Kombination mit der gewünschten Gratis-Software ein preisgünstiger Rechner mit voller Flexibilität. Und Spaß beim Experimentieren und Bauen hat man obendrein“, sagt Behling und empfiehlt Bastelfreudigen, einfach mal ein Betriebssystem auszuprobieren.

Weitere spannende Themen in der aktuellen Make-Ausgabe sind die Arduino-Alternativen ESP32, Teensy und Adafruit Feather sowie ein Artikel zum DIY-Wasserstrahlschneider.Darüber hinaus lädt das Heft zum Bau eines Kompasses im Steampunk-Stil ein.

Hinweis für Redaktionen: Gerne stellen wir Ihnen die Übersicht zu den Pi-Betriebssystemen kostenfrei zur Verfügung.