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Make-Magazin: LED-Nixies selbst bauen
Edle Leuchtziffern-Uhr im Retro-Look

Hannover, 16. August 2018 ̶ Die legendären Nixie-Uhren mit Röhrenelementen für die Zeitanzeige bestechen durch ihr schickes Design. Allerdings haben die edlen Hingucker ihren Preis. Mit farbigen LEDs und Acrylplatten aus dem Lasercutter kann man sich eine preiswerte Variante der Leuchtziffern-Uhr jedoch selbst bauen. Diese ist dann sogar individuell steuerbar. Das schreibt das aktuelle Make-Magazin 4/18 und liefert die passende Bauanleitung.

Die Funktionsweise der Nixie-Replika ist denkbar simpel, aber sehr effektvoll: Auf zehn transparente Scheiben aus Acrylglas sind die Zahlen von null bis neun graviert. Von unten werden die Scheiben mit bunten LEDs angeleuchtet. Durch die Lichtbrechung tritt jeweils nur die gewünschte Ziffer deutlich hervor, während die anderen Zahlen durchsichtig und farblos bleiben.

„Auch wenn die LED-Variante den Charme von echten Nixie-Röhren nicht ganz erreicht, in der in der Anwendung ist sie viel einfacher und flexibler“, sagt Florian Schäffer, Redakteur beim Make-Magazin, der die Bauanleitung geschrieben und Nachbauten schon auf den Maker Faires gezeigt hat. Basis bilden bei allen Modellen RGB-LEDs, die sich großer Beliebtheit erfreuen, weil sie mit minimalem Aufwand an Hard- und Software angesteuert werden können.

Für das Projekt sollten geübte Bastler mit soliden Arduino-Grundkenntnissen rund drei Stunden einrechnen. Die Kosten beziffert Schäffer mit ca. 30 Euro pro Ziffer. Außerdem wird ein Lasercutter für individuelle Schriften der Ziffern gebraucht. „Im Prinzip wird pro Segment eine Platine, ein Lichtraster, zehn Scheiben mit Zeichen und eine Halteplatte benötigt. Zusammengehalten werden die Teile von vier Schrauben“, erklärt Schäffer.

Weitere spannende Themen in der aktuellen Make-Ausgabe sind der Fritz!Box-Hack, bei dem ein Arduino-gesteuerter Ereignismelder die Türklingel mit der Telefonanlage koppelt und ein Hintergrundartikel zu LoRaWAN, der erläutert wie man kilometerweit Daten funken kann. Darüber hinaus bietet das Heft eine Übersicht über Gratis-CAD-Tools für Maker-Projekte.

Das Magazin ist ab sofort für 10,90 Euro im Zeitschriftenhandel und im heiseshop erhältlich.

Hinweis für Redaktionen: Gerne stellen wir Ihnen die Artikel zur Rezension kostenfrei zur Verfügung.