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Wie sieht Bildung von und für morgen aus?
Deutsche wollen Zukunft lernen

43 Prozent der Deutschen möchten laut aktueller Meinungsumfrage gerne besser mit Unsicherheiten der Zukunft umgehen. In der vierten Folge der Veranstaltungsreihe „VORAUS:schau live“ des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) erklären Zukunftsexpertinnen und -experten, wie wir Zukünfte „lesen und denken“ (Futures Literacy). Der Livestream ist am 24. Januar um 18 Uhr hier verfügbar, die Teilnahme ist für alle offen und kostenfrei. Dr. Jo Schilling vom Innovationsmagazin Technology Review moderiert die Q&A-Sessions zu Zukunftsfragen, heise online streamt live.

Berlin/Hannover, 20. Januar 2022 – Ein weiteres Ergebnis der repräsentativen Meinungsumfrage des Instituts Civey: Knapp ein Drittel der Deutschen (31,1 Prozent) belastet es, nicht zu wissen, was auf uns zukommt. Um Unberechenbarkeiten und eine gefühlte zukünftige Bedrohung zu umgehen, soll Futures Literacy die Menschen zum aktiven Zukunftsdenken befähigen. Dabei spielt Bildung eine wesentliche Rolle. In der vierten Q&A geht es u. a. darum, wie die zunehmende Digitalisierung der Lern- und Arbeitswelt unsere Art zu lernen künftig verändern wird. Wie sehen beispielsweise die Interaktionen mit Menschen oder mit der Technik in einer digitalisierten Lernwelt aus?

Cornelia Daheim, Zukunftsforscherin und Inhaberin der Firma Future Impacts Consulting, sagt zu den Ergebnissen der Umfragen: „Aus meiner Sicht ist in dem letzten Jahr gerade durch die Erfahrungen der Pandemie das Interesse an Auseinandersetzung mit Zukunft deutlich gestiegen. Zum einen im Umfeld von Organisationen und Betrieben, die besser und agiler mit Disruption und Wandel umgehen können wollen – und eben auch in der Bevölkerung. Denn jeder hat hier immer wieder die Erfahrung gemacht, auf der Basis von verschiedenen Annahmen und „Szenarien“ planen zu müssen, und auch immer wieder umplanen zu müssen. Viele wünschen sich dafür mehr Handwerkszeug und Kompetenz, um mit solchen Situationen besser umgehen zu können – auch jenseits der Pandemie. Und dabei geht es unter anderem bei Futures Literacy: um mehr Kompetenz im Umgang mit alternativen Zukünften und um das Entdecken und Vergrößern des eigenen Handlungsspielraums.“

Als Vorsitzende des BMBF-Zukunftskreises steht Cornelia Daheim dem Ministerium hinsichtlich Zukunftstrends beratend zur Seite und beteiligt sich damit an der sog. Strategischen Vorausschau (Foresight) des BMBF. Gemeinsam mit Michael Astor, Experte für Foresight und Mitglied im BMBF-Zukunftsbüro, erläutert sie in der digitalen Q&A am 24. Januar, welche Kompetenzen wir brauchen, um uns die Zukunft zu erschließen und unsere Gesellschaft fit dafür zu machen.

Interessierte Bürgerinnen und Bürger können bei der Q&A ihre persönlichen Fragen an die Gäste richten und live mitdiskutieren. Die Teilnahme ist kostenfrei und virtuell für alle möglich. Der Livestream startet um 18 Uhr hier. heise online zeigt den Stream ebenfalls auf heise.de. Moderiert wird die Veranstaltung von Dr. Jo Schilling, Redakteurin von Technology Review. Das Innovationsmagazin von Heise ist Medienpartner von „VORAUS:schau live“.

Bildmaterial und nähere Informationen zu den Meinungsumfragen stellen wir gern zur Verfügung.
Weitere Informationen unter: bmbf.de/vorausschau-live

Über die VORAUS:schau live:
Bei „VORAUS:schau live“ betrachten Expertinnen und Experten aus Wissenschaft und Wirtschaft die Welt von morgen aus einem zukunftsgerichteten, nachhaltigen und lösungsorientierten Blickwinkel. Die Q&A-Reihe findet im Rahmen der Strategischen Vorausschau des BMBF statt. Ziel der Vorausschau ist es, die richtigen Weichen zu stellen, um künftigen Herausforderungen frühzeitig zu begegnen und Chancen zu nutzen.

Die zentralen Fragen der Veranstaltungsreihe: Welche Zukunftstrends sind schon heute sichtbar und wie werden sich diese in Zukunft entwickeln? Welche Zukunftsszenarien sind denkbar und wie können wir diese bereits jetzt mitgestalten? Dabei werden verschiedene Bereiche unseres Alltags aufgegriffen: von der Zukunft des Wohnens über unsere Gesundheit und Alterungsprozesse bis hin zu den Themen Bildung und Arbeit. Die Gäste der insgesamt sechs Q&As sind Mitglieder des sog. Zukunftskreises und Zukunftsbüros des BMBF. Sie erforschen Megatrends, erarbeiten auf dieser Basis mögliche Zukunftsszenarien und stehen dem Ministerium beratend zur Seite.