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Windows entschlacken:
Nie mehr Platzmangel auf der Festplatte

Hannover, 3. April 2018 – Eine Windows-Installation belegt im Laufe der Zeit immer mehr Platz auf der Festplatte beziehungsweise auf der SSD, auch ohne Zutun des Anwenders. Die aktuelle Ausgabe des Computermagazins c’t 8/18 erklärt, wie man Windows mit der bordeigenen Datenträgerbereinigung verschlankt, weitere Platzfresser findet, welche Systemdateien man schrumpfen kann und was sich bei heftigem Platzmangel noch machen lässt.

Nach Monaten oder gar Jahren der Nutzung schrumpft der freie Platz auf Festplatten und SSDs. Das liegt zum einen daran, dass man selbst immer mehr Dateien ansammelt, zum anderen auch an Windows selbst. „Dabei ist es durchaus im Interesse des Nutzers, dass Windows Treiber und Updates aufbewahrt, die durch neue Versionen ersetzt wurden, um das Aktualisieren bei Bedarf wieder rückgängig machen zu können“, erklärt c’t-Redakteur Axel Vahldiek. An anderen Stellen erspart das Wachstum Wartezeiten oder erneute Downloads.

Doch spätestens, wenn die ersten Fehlermeldungen über zu knappen Speicherplatz klagen, ist Zeit zum Handeln, weil sonst keine Updates mehr eingespielt werden können und Sicherheitslücken somit offen bleiben. „Mit der bordeigenen Datenträgerbereinigung lassen sich auf Knopfdruck temporäre Dateien, Updates, Browser-Caches, alte Windows-Installationen und vieles mehr aus dem Weg räumen“, sagt Vahldiek. Dieses Programm lässt sich an die eigenen Bedürfnisse gut anpassen.

Wenn die Datenträgerbereinigung nicht ausreichend Platz freischaufelt, muss man selbst ran. Doch das ist mit Risiko verbunden: Wer versehentlich das Falsche löscht, läuft Gefahr, Windows oder die Anwendungen zu beschädigen oder gar unersetzliche eigene Dateien zu verlieren. Es gibt laut Vahldiek aber auch gefahrlose Methoden: „So ist es sinnvoll, sich nur auf Dateien zu konzentrieren, die man selbst erstellt hat. Wenn man dort ein paar dicke Brocken löscht oder auf eine externe Festplatte auslagert, hat man oft schon wieder genug Platz.“

Wenn man ein Billig-Notebook oder Tablet mit nur 64 oder gar 32 GByte besitzt, dann muss man etwas tricksen, damit es nicht zu Problemen kommt. „Zunächst sollte man alle vorinstallierten Anwendungen löschen, wenn man sie nicht nutzt“, empfiehlt Vahldiek. Und wenn es ganz eng wird, dann lohnt sich die Investition in einen USB-Stick, um den Speicher zu erweitern.

Hinweis für Redaktionen: Gerne stellen wir Ihnen die Titelstrecke kostenfrei zur Rezension zur Verfügung.