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c’t-Bauanleitung für das Internet der Dinge:
Smarte Helfer selber bauen

Hannover, 5. Januar 2018 – Es ist schön, wenn im smarten Heim 10 Minuten vor dem Weckerklingeln schon mal die Heizung hochfährt und der Kaffee durchläuft. Schade nur, wenn das fein abgestimmte IoT-Kartenhaus aufgrund eines Fehlers in einer Cloud in sich zusammenbricht. Wer sich von den Clouds der Hersteller unabhängig machen will, kann seine smarten Helfer selber bauen. Die Computerzeitschrift c’t stellt in ihrer aktuellen Ausgabe 2/18 fünf Projekte für Einsteiger und Profis vor.

Viele kommerzielle Smart-Home-Produkte arbeiten oft nicht so wie man es sich wünscht. „Oder die Hersteller speichern alle Nutzerdaten in einer US-amerikanischen Cloud, aus der man sie nie wieder zurückholen kann“, gibt c’t-Redakteur Merlin Schumacher zu denken. Mit eigener Hard- und Software macht man sich unabhängig von Dritten und weiß genau, welche Daten wohin fließen.

Jedes der c’t-Projekte steht exemplarisch für viele typische Bau-Ideen im Internet der Dinge. „Anhand einer WLAN-Gardine wird die Ansteuerung von Motoren erklärt“, so Schumacher, „und typische Probleme im Bereich der Sensorik werden am Beispiel einer smarten Personenwaage gelöst.“ Das elektronische Türschild führt wiederum in serverbasierte Netzwerkdienste ein, die Informationen zentral verwalten und bereitstellen.

Bei der Entwicklung von IoT-Geräten stößt man immer wieder auf die gleichen Probleme mit der Einrichtung, der Verwaltung der Konfigurationsdaten und der Kommunikation verschiedener Geräte untereinander. Darum haben die c’t-Redakteure eine eigene Bibliothek namens Basecamp geschrieben. „Wir stellen Basecamp als Open Source auf der Entwickler-Plattform GitHub bereit und laden alle Leser dazu ein, eigene Projekte damit umzusetzen und die Bibliothek bei Bedarf zu erweitern“, erklärt Schumacher.


Hinweis für Redaktionen: Gerne stellen wir Ihnen die Titelstrecke zur Rezension kostenfrei zur Verfügung.
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