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c’t-Kaufberatung: E-Bike
Elektrisierend unterwegs

Hannover, 17. August 2018 – E-Bikes erobern die Straßen und für jeden Zweck gibt es unterschiedliche Modelle. Beim Kauf sollte man jedoch nicht nur auf die elektrische Ausstattung achten. Das Computermagazin c’t liefert im aktuellen Heft 18/18 eine umfassende Kaufberatung und erläutert, auf welche Komponenten man bei der Wahl des passenden Pedelecs achten sollte.

City-Räder, Mountainbikes, Rennräder - fast jeden Fahrradtyp bekommt man inzwischen auch als E-Bike mit Motor und Akku. „Bei der Auswahl spielt der Motor erst mal die Hauptrolle“, erklärt c’t-Redakteur Hannes Czerulla. „Zum einen bestimmt er primär die Fahreigenschaften des Rades, zum anderen ist er gemeinsam mit dem Rahmen das einzige Bauteil, das später nicht mehr ausgetauscht werden kann.“

Dabei unterscheidet man bei E-Bikes zwischen Naben- und Tretlager-Motoren. Der Vorteil des günstigeren Nabenmotors liegt im geringen Gewicht und darin, dass der Rahmen nicht auf den Motor angepasst werden muss. Allerdings sind Nabenmotoren nicht so leistungsfähig wie Tretlagermotoren. „Wer eigentlich ein Sportgerät sucht und möchte, dass sich das E-Bike noch wie ein Fahrrad anfühlt, der sollte den Motor im Tretlager wählen“, empfiehlt Czerulla. Diese vermitteln eher das Gefühl, als hätte man einfach mehr Kraft und Ausdauer in den Beinen.

Der Akku lässt sich idealerweise ohne Werkzeug abnehmen, damit man ihn in der Wohnung aufladen oder auf längeren Touren gegen einen Ersatzakku austauschen kann. Sein Platz sollte sich am Rahmen und möglichst mittig und weit unten befinden. Czerulla gibt zu bedenken, dass viele Hersteller den Akku eher unter dem Gepäckträger verbauen. „Durch den hohen Schwerpunkt kommen solche Räder selbst ohne Nutzlast jedoch schnell ins Schlingern.“

In Sachen Bremsen empfiehlt der Experte hydraulische Scheibenbremsen: „Sie entwickeln aus wenig Hand- viel Bremskraft und bringen die schweren E-Bikes schnell zum Stehen.“ Im Test waren allerdings die Hebel der meisten Pedelecs zu weit außen angebracht. Hier sollte man entweder selbst nach dem Kauf korrigieren oder noch besser den Händler darum bitten, das Cockpit anzupassen. Von Radmodellen mit mechanischen Felgenbremsen, V-Breaks oder Rollenbremsen rät Czerulla ab.

Hinweis für Redaktionen: Gerne stellen wir Ihnen die Artikelstrecke zur Rezension kostenfrei zur Verfügung.