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Astrofotografie mit einfachen Kameras
Mit einfachen Mitteln ferne Galaxien fotografieren

Hannover, 29. April 2019 – Man muss kein Profi mit einer speziellen Ausrüstung für Astrofotografie sein, um faszinierende Bilder der Milchstraße, ferner Galaxien und farbintensiver Sternnebel aufzunehmen. Die neue Ausgabe der c’t Fotografie 3/19 zeigt, wie man bereits mit einer normalen Systemkamera in die spektakuläre Tiefe des Weltalls blicken kann.

Die Brennweite eines normalen Teleobjektivs, wie viele Hobby-Fotografen es in ihrer Ausrüstung haben, genügt oft schon aus, um farbenprächtige und detailreiche Sternenbilder aufzunehmen. Diverse Wetter- und Sternenapps helfen dabei, die beste Zeit und den dunkelsten Ort für das Fotoshooting zu finden. Einzig die Erdrotation stellt eine Herausforderung für angehende Deep-Sky-Fotografen dar. „Die Lösung besteht darin, die Kamera mit der Erdrotation mitzuführen und somit auch über viele Sekunden oder sogar Minuten noch runde Sterne aufnehmen zu können“, erklärt c’t-Fotografie-Autorin Katja Seidel.

Eine solch motorisierte Nachführung ist Teil einer „Montierung“, die zwischen Stativ und Kamera gesetzt und parallel zur Erdachse ausgerichtet wird. Dafür reicht in der Regel schon eine kleine Reisemontierung. Auch ein programmierbarer Fernauslöser mit Timerfunktion gehört in die Fototasche eines Astrofotografen. Damit können nicht nur längere Belichtungszeiten realisiert, sondern auch Aufnahmeserien über mehrere Stunden automatisch ausgelöst werden.

„Leider ist die Arbeit mit der Aufnahme der Einzelbilder noch nicht getan“, betont Seidel. „Die Bearbeitung der Bilder ist mindestens genauso wichtig.“ Zum Einsatz kommt dabei zum einen Stacking-Software, mit der man mehrere Einzelbilder addieren kann, um so die Gesamtbelichtungszeit und Detailtiefe zu erhöhen. Darüber hinaus empfiehlt Seidel die Astronomy Tools von Adobe Photoshop, um die Deep-Sky-Objekte besser herauszuarbeiten.

Neben den umfangreichen Tipps für angehende Astrofotografen widmet sich die aktuelle c’t Fotografie der Macht der Farbenpracht: Wie kann man Farben gezielt in Bildern einsetzen, um Stimmungen und Gefühle zu beeinflussen? Die Redaktion hat außerdem die neuen Vollformat-Kameras von Canon und Panasonic getestet und liefert eine Monitor-Kaufberatung für Fotografen.

Für die Redaktionen: Gerne stellen wir Ihnen den Artikel kostenlos zur Rezension zur Verfügung.