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Make-Sonderheft Robotik
Roboter selber bauen

Hannover, 14. November 2019 – Roboter sind so ziemlich das Faszinierendste, was man als Maker bauen kann – und eine komplexe Aufgabe. Das Make-Sonderheft Robotik zeigt, wie der eigene Roboter dank Bausätzen, 3D-Druckern und fertiger Software schon nach wenigen Stunden zum Leben erwacht. Darüber hinaus gibt die Redaktion Anleitungen zum Bau KI-fähiger Roboter, die Gesichts- und Objekterkennung beherrschen sowie interagieren können.

Autonome, intelligente und ästhetisch eindrucksvolle Roboter zu bauen war noch nie so einfach und günstig: 3D-Druck, Single­Board-Computer, fertige Elektronikmodule und freie, ausgereifte Software machen es möglich. Spracherkennung und -ausgabe, Gesichtserkennung, Navigation: Solche Funktionen stehen Bastlern heute ohne viel Programmieraufwand für eigene Robo­ter zur Verfügung. WLAN-, Bluetooth- und 4G-Netze machen den Datenaustausch einfach und ermöglichen es, bei doch zu komplexen Problemen Rechenleistung vom Roboter auf einen PC auszulagern.

Da Robotik Informatik, Elektrotechnik und Maschinenbau verbindet, kann man beim Bau zwischen verschiedenen Themen hin- und herwechseln. Läuft es gerade bei der Programmierung nicht so gut, lötet man zur Abwechslung den neuen Motortreiber ein – und schon sind der Kopf und der Blick wieder frei.

Wer Erfahrungen im Programmieren mit Python und Lötkenntnisse mitbringt, der kann in wenigen Stunden den zweirädrigen Roboter JetBot zusammenbauen und ihn durch einen Hindernis-Parcours rollen lassen. „Dank seines leistungsfähigen Prozessors ist der JetBot nicht nur ein KI-fähiger Roboter, sondern mithilfe seiner Software auch ein Lernsystem. Und zwar ein recht komfortables und leicht verständliches“, erklärt Make-Redakteur Heinz Behling.

Der im Heft vorgestellte Miracolo gehört zu den sozialen Robo­tern; er kann sowohl deutsch mit zwei verschiedenen Stimmen als auch englisch sprechen. Neben den Fähigkeiten, autonom zu arbeiten sowie ferngesteuert zu werden, kann Miracolo auch frei programmierbare Arbeitsabläufe abarbeiten. Die 3D-Kamera Kinect, die mit einem Raspberry Pi verbunden ist, unterstützt dabei seine Wahrnehmung.

Freunde des asiatischen Brettspiels Go finden sicherlich Gefal­len an dem iGoBot. Der stationäre Roboter mit drei Linear-Achsen erkennt mit einer Kamera die Züge des menschlichen Gegners und setzt seine eigenen Spielsteine mit einem Roboterarm. Seine Intelligenz stammt aus der freien Software GNU Go.

Der Einstieg in die Welt der Robotik gelingt aber auch schon den Jüngsten: Welche Roboter sich schon für Kinder ab 4 Jahren eignen, hat die Redaktion in einer separaten Artikelstrecke zusammengestellt.

Das Magazin ist ab sofort für 10,90 Euro im Zeitschriftenhandel und im heise shop erhältlich.

Redaktionen erhalten das Sonderheft auf Anfrage kostenfrei.