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Online-Magazin Telepolis
Immunitätsausweis ohne klare Gültigkeitsdauer

Hannover/Berlin, 23. April 2021 – Das Bundesgesundheitsministerium hält trotz fehlender wissenschaftlicher Erkenntnisse über die Wirkdauer von Impfungen gegen das neuartige Corona-Virus Sars-CoV-2 an der Einführung eines digitalen Impfausweises fest, schreibt das Online-Magazin Telepolis.

Man gehe aktuell davon aus, dass ein digitaler Impfpass „zum Ende des zweiten Quartals 2021 bereitgestellt werden kann“, heißt es in Fragen und Antworten des Ministeriums, in denen das Thema der Wirkdauer der Corona-Impfungen jedoch ausgespart wird.

Telepolis zitiert heute aus der Antwort auf eine parlamentarische Anfrage der Linksfraktion, nach der „derzeit noch keine gesicherte Aussage zum möglichen Zeitpunkt einer Abschwächung der Immunität bzw. zum Wiederauftreten von Infektiösität nach einer COVID-19-Impfung getroffen werden“ könne. Dazu lägen dem Robert-Koch-Institut keine ausreichenden wissenschaftlichen Daten vor.

„Das bedeutet konkret: Das Gesundheitsministerium will bis Ende Juni Immunitätsausweise einführen, mit denen vollständig Geimpfte bestimmte Freiheiten zurückbekommen sollen, kann aber nicht sagen, wie lange diese Personengruppe die zurückgewonnenen Freiheiten genießen kann“, schreibt Telepolis.

Dies betreffe auch die von der Europäischen Kommission geforderte Reisefreizügigkeit.

Den vollständigen Beitrag finden Sie hier: Telepolis

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Harald Neuber
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