Presse-Informationen
Make

  1. Heise Gruppe
  2. Presse-Informationen
  3. Make

Smarter Bilderrahmen mit Raspi
Neues Leben für alten Flachbildschirm

Hannover, 8. April 2021 – Ausgediente Flachbildschirme oder alte Fernsehgeräte müssen nicht zwangsläufig auf dem Müll landen. Als intelligente Bilderrahmen für die schönsten Erinnerungsfotos kann man ihnen ein zweites Leben gönnen. Nutzt man zum Hochladen der Bilder eine Cloud, können auch Verwandte und Freunde Schnappschüsse in die Bildershow einbinden. Wie das genau funktioniert, schreibt das DIY-Magazin Make in der aktuellen Ausgabe 2/21.

Um in Erinnerungen zu schwelgen, ist ein digitaler Bilderrahmen die ideale Alternative zu aufwändig gestalteten Fotobüchern. Wenn dann noch Verwandte und Freunde eigene Bilder unkompliziert aufspielen können, kann man auch in Zeiten von Social-Distancing am Leben seiner Liebsten teilhaben. Für das DIY-Projekt benötigt man neben dem Monitor ein HDMI-Kabel, einen Raspberry Pi Zero W, eine 8-GByte-SD-Karte, Rahmenleisten, Holzleim und Flachdübel. Versierte Maker haben den Bilderrahmen mit Überraschungseffekt in rund zwei Stunden aufgebaut.

„Damit die Bilder an der Wand ihre Wirkung entfalten können, sollte eine Bildschirmdiagonale über 20 Zoll gewählt werden. Kleinere Monitore eignen sich hingegen besser, wenn der Bilderrahmen später stehend platziert werden soll“, erläutert Make-Redakteur Carsten Wartmann. „Das Seitenverhältnis des Monitors sollte grob dem Seitenverhältnis der eigenen Bilder entsprechen. So eignet sich ein Monitor im 16:10 Format besser für Besitzer einer Spiegelreflexkamera.“

Der Einplatinenrechner Raspberry Pi Zero W sorgt dafür, dass alle paar Sekunden ein neues Bild geladen und angezeigt wird. „Sollte die Auflösung des Monitors 1920x1200 Bildpunkte übersteigen, empfiehlt es sich, über einen Raspberry Pi 4 nachzudenken, da dieser im Gegensatz zu älteren Modellen die 4K-Auflösung unterstützt“, rät Wartmann. Der Vorteil modernerer Monitore liegt zudem darin, dass sie sich besser an aktuelle Bildformate anpassen und die viele Anschlüsse wie USB den Aufbau erleichtern. So kann ein bereits integrierter USB-Hub den Raspi mit Strom versorgen, ohne dass ein separates 5V-Netzteil nötig ist.

Die Bilder holt sich der Rahmen beispielsweise von einem eigenen privaten Nextcloud-Server, auf den auf Wunsch auch Freunde und Verwandte Bilder hochladen können.

Redaktionen erhalten den Artikel auf Anfrage kostenfrei.