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Was die digitale Welt 2018 zu bieten hat:
Die nahtlose Vernetzung von Mensch und Maschine

Hannover, 2. Februar 2018 – Geht das Jahr so weiter, wie es mit Meltdown und Spectre begonnen hat, dann stehen der IT-Welt noch einige Überraschungen ins Haus. Die aktuelle Ausgabe des Computermagazins c’t 4/18 beleuchtet die Entwicklungen, die man im Jahr 2018 erwarten kann: vom ganz großen Wurf bis hin zu vielen kleinen digitalen Revulotiönchen.

Sprachsteuerung breitet sich von vernetzten Lautsprechern mit digitalen Assistenten wie Amazons Alexa oder Googles Assistant auf alle möglichen Geräte aus. Damit lassen sich Unterhaltungselektronik, Küchengeräte und selbst Möbel direkt ansprechen. Frei nach dem Motto: Schöner Wohnen mit digitalen Assistenten. „All das braucht natürlich eine stabile und schnelle Netz-Infrastruktur, sowohl in den Backbones als auch im Mobilfunk- oder Festnetz“, betont der stellvertretende Chefredakteur der c’t Jürgen Kuri. „Im Mobilfunk wird in diesem Jahr die weitere Verbreitung von LTE erst einmal für genügend Bandbreite sorgen, bis dann 2019, 2020 die Einführung von 5G startet.“

Der digitale Dauerbegleiter, das Smartphone, ist ausentwickelt. Das bedeutet jedoch nicht, dass es keine spannenden Innovationen in diesem Segment gibt. Neue Gehäuseformen sollen die Geräte schrumpfen lassen, ohne dass sie Funktionen verlieren. „ZTE bringt ein Klapp-Handy mit zwei Bildschirmen in Europa auf den Markt. Und Samsung möchte noch 2018 mit dem Galaxy X ein faltbares Display etablieren“, erklärt Kuri. Ob sich diese Designs jedoch auch beim Nutzer durchsetzen oder eher nette Gimmicks bleiben, wird sich zeigen.

Für sinnvoller hält Kuri den Einsatz flexibler Displays im Heim-Kino: „LG zeigte auf der CES Anfang des Jahres erstmals ein aufrollbares TV, das in einem schmalen Kasten untergebracht ist und wie eine Leinwand nach oben fährt.“ Allerdings wird ein solcher Fernseher – sollte er dieses Jahr noch auf den Markt kommen – für den Durchschnittskonsumenten zunächst nicht erschwinglich sein.

Es gibt jedoch auch Entwicklungen, von denen jeder profitieren kann. „So dürfen wir uns 2018 endlich auf vernünftige Lösungen fürs drahtlose Laden freuen, nachdem sich der Standard Qi faktisch durchgesetzt hat“, sagt Kuri. Damit werden immer mehr alltägliche Einrichtungsgegenstände auf den Markt kommen, auf die man das Smartphone oder andere Mobilgeräte einfach nur legen muss, um sie aufzuladen. Es sind eben die kleinen Durchbrüche, die das digitale Leben leichter machen.

Hinweis für Redaktionen: Gerne stellen wir Ihnen den Artikel zur Rezension kostenfrei zur Verfügung. Alle Pressemitteilungen der Heise Gruppe finden Sie auch online unter heise-gruppe.de.

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