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Feinstaub, Abgase, Strahlung, Lärm und Wetter checken
Mit dem Mikrocontroller der Umwelt auf den Zahn fühlen

Hannover, 21. Februar 2019 – Nach dem Die­sel­skandal interes­sie­ren sich viele Menschen für die Mes­sung von Umweltdaten. Mit den pas­sen­den Sen­so­ren und einem Mikrocontroller lassen sich Wer­te zu Auto­abga­sen, Luftqualität oder Radioaktivi­tät direkt vor Ort im heimischen Garten oder auf dem Balkon ermitteln. Welcher Sen­sor was misst, stellt das Magazin Make in der aktuel­len Ausgabe vor und beschreibt anhand von Code-Beispielen, wie man diesen einfach in eigene Arduino-Projekte integrieren kann.

Anhand von 19 Sensoren zeigt die Make-Redaktion, wie man der Umwelt auf den Zahn fühlen kann. Die Sensoren lassen sich an einem Arduino oder Raspberry Pi betreiben und kosten im Online-Handel zwischen 4 und 38 Euro. Die gewonnenen Messdaten kann man zu Hause oder lokal speichern und auswerten. Zudem kann man die Informationen in sogenannte Citizen-Science-Projekte einbinden, um sie öffentlich zugänglich zu machen.

„Zur Abschätzung, wie viel Autoabgase die Luft enthält, empfiehlt sich der Chip MiCS-6814“, erklärt Florian Schäffer, Redakteur beim Make-Magazin. Dieser Chip enthält gleich drei Gassensoren und liefert für die gängigen Abgasarten von Verbrennungsmotoren einen Analog­wert. „Nach zehn Minuten Aufwärmzeit sind stabile Werte verfügbar“, sagt Schäffer.

Für die Beurteilung der Innenraumluftqualität eignet sich der CCS811 oder der PMS5003. Da Sensoren auch unsere Sinnesorgane erweitern, kann man mit ihnen auch Radioaktivität erspüren. Hier liefert das Geiger-Müller-Zählrohr, mit dem man die Gamma­strahlung messen kann, die passenden Daten.

Die Qualität des Wassers im Aquarium, dem Gartenteich oder eines Gewässers lässt sich anhand des pH-Wertes bestimmen. Im Artikel wird auch der besondere Umgang mit dem dafür notwendigen Sensor erläutert.

Zum Schwerpunkt Umweltsensoren gehören auch Bauanleitungen für einen analogen UV-Detektor zur Feststellung des UV-Index und für einen akustischen Wassersensor, der mithilfe von Tönen den Ionengehalt vom Wasser anzeigt.

Darüber hinaus zeigt die Redaktion in der aktuellen Make 1/19, wie man versteckte Funktionen des 3D-Druckpogramms Cura aktiviert und wie man ein Internet-Radio mit dem Raspberry Pi Zero baut.

Das Magazin ist ab sofort für 10,90 Euro im Zeitschriftenhandel und im heise shop erhältlich.
Redaktionen erhalten Artikel auf Anfrage kostenfrei.